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Monat: April 2012

Burden of the Princess

Stimmung

Sotoori blieb stehen und betrachtete ihre Umgebung. Die Stadt veränderte sich und ihre Bewohner spürten es. Durch ihre Gabe das Chi stärker lenken zu können als andere Lebewesen, war es für sie jetzt sogar sichtbar. In glitzernden Punkten schwebte es gen Himmel, um den gefallenen Fürsten zu ehren. Die wenige Menge, die in die Umgebung abgeflossen war, war durchaus genug gewesen, um der kränklichen Stadt neue Energie zu geben. Es war, als war sein Geist in dieser Heimat immer noch anwesend.

Spirale

Nein, ich bin nicht starr, du irrst dich, Gambit. Ich bin höchstens zu stolz um zuzugeben, dich falsch eingeschätzt zu haben. Zu stolz um dir die Anerkennung zu geben, die du verdient hättest. Eigentlich sind wir uns ähnlich, du und ich. Zieht man all‘ die Maskeraden ab, mit denen wir uns eindecken, bist du genauso gewillt zu Überleben wie alle Anderen auch. Du bist mir nur um einen einzigen Schritt wirklich voraus: Du hast gelernt nicht noch mehr unnötigen Ballast mit zu schleifen, der deinen Untergang bedeuten könnte. Und doch bist auch du verletzlich, wenn auch schlau genug deinen Schwachpunkt hinter all‘ den Spielereien zu verstecken. Falsche Fährten zu legen – nur um am Ende klar zu stellen, dass dieser Weg NICHT für dich von Interesse war. Mein Untergang wird die Rettung eines anderen Lebens sein, wofür bist du bereit zu sterben?

Caged

Adama blickte seinem Gegenüber trotzig entgegen und sagte kein Wort. Der Griff der beiden Handlanger war fest, er spürte seine Arme schon fast nicht mehr. Eigentlich war es ziemlich sinnlos ihn zusätzlich fest zu halten, wo sie seine Handgelenke doch schon auf seinem Rücken zusammengebunden hatten.

Valentine DeVille, so hatte sich der Anführer dieser Gruppierung vorgestellt, hatte das falsche Lächeln einer Schlange aufgesetzt: „Sei’s drum. Deine Immunität gegen Magick macht die Sache für dich und deine Begleiter nur schmerzhafter. Es hätte so leicht sein können einfach alles aus deinem Kopf zu holen.“

„Keiner weiß, wieso das so ist.“, antwortete Adama.

Trough Destiny

Adama schloss die Augen und zwang sich, ruhig durch zu atmen, aber sein schneller Herzschlag pochte so nur umso stärker durch seine Adern. Er hatte das Gefühl sein Hals würde gleich platzen. Kalter Schweiß perlte auf seiner Stirn und als er die Augen wieder öffnete hatte er Babylon vor sich. Sie lächelte ihn an, aber er hatte das Gefühl als läge Spott in ihren Augen.

„Du bist noch nie geflogen… jedenfalls nicht in einem Flugzeug wie diesem.“, sie wollte ihm durchs Haar streichen, aber er wehrte ihre Hand ab. Überhaupt war ihm ihre Nähe gerade unangenehm: „Lass‘ mich in Ruhe.“, murrte er und wedelte mit der Hand, als wolle er sie wie eine Fliege verscheuchen. Babylon setzte sich wieder hin, auf den Stuhl neben ihm, und blickte in den Gang des Flugzeuges.

Vergessene Banden

Langsam erhob sich die psychische Projektion vor Michaels Augen. Noch, bevor die Verbindung ganz aufgebaut war setzte er sich schnell auf eine Mauer und grinste, seinen alten Mentor an.
„Hör auf so blöd zu Grinsen du Nichtsnutz! Sag mir lieber, ob du gedenkst demnächst Mal wieder hier her zu kommen.“
Michael hörte nicht wirklich auf zu grinsen, entspannte sich allerdings sofort. „Och ich dachte nicht das du so viel Sehnsucht nach mir hast Alter Mann.“ Das Hologramm schnaubte ungehalten und ein holografischer Riss ging von ihren Füßen aus und raste auf Michael zu, der das lächelnd mit ansah.
„Hör gefälligst auf so unverschämt zu sein du Bastard. Komm gefälligst wieder hier her! Ich habe eine Aufgabe für dich.“