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Monat: Mai 2012

Truth

((Leicht verändertes RP-Chatlog))

Jasmin stand in der Küche und schnitt recht umständlich das Gemüse. Ich ging zu ihr, betrachtete ihr tun und fragte schließlich: „Kann ich dir helfen?“ Wir mussten endlich darüber sprechen…

Sie blickte mich an, legte das Messer beiseite und antwortete: „Ja…schneid‘ das Gemüse zu Ende, bitte.“

Ich nickte und griff zum Messer. Gemüse schneiden konnte ich im Schlaf… naja früher jedenfalls. Aber ich hatte ganz offensichtlich nicht vergessen, wie man das macht. Auch wenn ich in Berlin eigentlich nie selbst gekocht hatte, war die Zeit als Aushilfskraft im ‚Peking Ente‘ in Frankfurt nicht in Vergessenheit geraten. Mir fiel jetzt erst auf, dass ich die ganze Zeit versucht hatte, die Erinnerungen aus Frankfurt zu verdrängen – und vielleicht deswegen eine natürliche Abneigung gegen selbst kochen hatte…

Verzweiflung


Stimmung
Die Tür klackte leise, dann war es still in der Wohnung. Gambit lehnte sich entspannt im Sessel zurück und spielte mit einem Kugelschreiber in der Hand. Seine Augen schlossen sich und seine Gedanken gingen auf Wanderschaft. Rain war nun auch gegangen und Anastasia gefolgt, Jasmin schlief nebenan im Schlafzimmer und er saß hier allein mit seinen Sorgen. Die drei schienen sich eh einmal aussprechen zu müssen, denn offensichtlich hatte Teshi irgendetwas ausgelöst das Rain in ziemliche Rage versetzt hatte. Er selbst konnte dabei gar nichts tun und es war ihm sogar recht, auch wenn es ihn ärgerte das er außen vor war. Der Geist, den er nicht gesehen hatte, hatte ihm das durch diesen Umstand mehr als nur deutlich gemacht. Aber genau das war eigentlich auch gut, er durfte sich in diese Sache mit den Artefakten nicht noch mehr einmischen, denn das war die Aufgabe dieser drei Magi, die doch noch so grün hinter den Ohren waren. Sie steuerten auf jeden Fall in etwas hinein das größer war als alles was sie bisher erlebt hatten. Irgendetwas hatte Jasmin erwischt und diese fähige Maga aus ihrem Element geschlagen. Normalerweise war sie auf dem Vogel, und das wusste er aus eigener Erfahrung, beinahe unmöglich zu treffen und gesehen oder gehört hatte sie de Angreifer sicher auch nicht. Also musste er – oder – es sie gespürt haben. Sinn ergab das aber trotzdem nicht. Der Maskenmann hatte Rain und Jasmin angegriffen. Beides waren Verbena, aber Teshi hatte auch schon Bekanntschaft mit ihm gemacht und der war kein Lebensmagier, sondern ein Verlorener. Der Japaner passte also nicht ins Bild gut, weiter im Text…scheinbar suchte er eine junge Frau, hatte sie aber noch nicht gefunden. Wieso er dann aber Jasmin angriff und Anastasia so einfach in Ruhe lies, ergab auch keinen Sinn. Er handelte vollkommen willkürlich wie es schien, fast so als…als würde er das reine Chaos selbst verkörpern.

Nachdenklich lies er den Kugelschreiber weiter zwischen den Fingern tanzen und dachte über die Zusammenhänge nach. Hatte es vielleicht etwas mit Jasmins Vergangenheit zu tun? Wieso aber dann diese Fixierung auf die Gegenstände…nein das passte Jasmin nicht ins Bild…wie sinnlos darüber zu spekulieren, wenn man keine Anhaltspunkte hatte.
Frustriert stand er auf und steckte den Kuli ein. Gambit öffnete leise die Schlafzimmertür und betrachtete die schlafende Jasmin. Sie sah sehr friedlich aus, ganz im Gegensatz zu der Zeit, als er sie das erste Mal getroffen hatte.

Breakout

Stimmung

Ich hob meinem Blick zum Rückspiegel des Wagens, sodass ich mir selbst in die Augen schauen konnte. Wenn Blicke töten könnten, wäre das glatter Selbstmord gewesen.
Bist du jetzt zufrieden, ja?, mein Kiefer mahlte.
Nein, sie lebt immer noch.
Halt einfach die Klappe, ich kanns nicht mehr hören. Dein Problem ist völlig unwichtig, hörst du? Warum verschwindest du nicht einfach wieder und lässt uns in Ruhe? DU MACHST NUR PROBLEME!

Ich konnte Ryuos Grinsen sehen, obwohl ich im Rückspiegel nur die Augenpartie sah. Ich verschwinde nie wirklich, schon vergessen? Wir sind eins und du Idiot versuchst uns schon wieder zu trennen. Mach nur weiter.

[Fall]: rotes Granit

Stimmung

Cecil Bou hatte die Feierlichkeiten im Spanks früh wieder verlassen. Sonst hätte sie sich soetwas nicht entgehen lassen, aber etwas trieb sie von dort weg. Ihre Füße fanden wie von selbst den Weg, aber sie wunderte sich irgendwann warum sie in dem Waldstück nahe dem Spanks stand – und nicht den geebneten Weg durch die Straße genommen hatte. Einer ihrer Stöckelschuhe war im weichen Erdreich versunken, sie entschied die Schuhe aus zu ziehen und lies sie dort liegen. Barfuß ging sie zwischen den Bäumen hindurch. Sie wusste, dass hinter dem Waldstück ein Hügel war. Sie musste dort hinauf, um zu ihrem Ziel zu kommen. Es war nicht mehr weit – Cecil fing an zu rennen.

Zehntausend Tote

Otouto blickte in den Himmel, welcher die blanken Sterne zeigte. In der Ferne ragte ein Stern besonders hervor. Er leuchtete blutrot und schien jeglicher Astronomie zum Trotz stur seinen Weg zur Erde fort zu setzen. Der Kuei-Jin hatte nun bereits vier mal den Standort gewechselt, aber egal ob in Bejing, Tokyo, Seoul oder Neu Dheli dieser rote Stern sah von überall gleich aus – obwohl sich das Sternenbild entsprechend verschob – der Stern tat es nicht. Er war stets an der gleichen Stelle.