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Auftakt zum Preludium – Viktor

Still erleuchtete die Warnlampe den Raum und färbte die beiden Gesichter in ein mattes rot. Blinkend. Die vier Augen blickten auf die Bildschirme – sie waren schwarz. Die kleine Gestalt an auf dem Sessel schüttelte den Kopf und begann erneut an den Knöpfen herumzudrehen.

„Das bringt uns nicht weiter.“, sprach der Mann hinter ihr. Seine Stimme war ruhig.

Das Mädchen seufzte, nickte dann und fragte: „Was nun?“

Der blonde Mann im Anzug machte eine allumfassende Handbewegung: „Lass die Spinnen los. Unser Besuch soll nicht denken das es so einfach wäre.“

Das Mädchen nickte und rutschte vom Stuhl, ging zum Schreibtisch und öffnete ihren Laptop. Er konnte die Tastendrücke hören während er nach seinem Handy griff, dass vibrierte.

„Amare.“, meldete er sich.

„Ah, schön sie zu hören, Jonathan…“

„Was wollen Sie, Antonio?“, ein kurzer Blick zu dem Mädchen, welches ihm zunickte und dann weitertippte.

„Ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Wir werden ins Geschäft kommen… unter einer Bedingung.“

Jonathan spazierte durch den Raum, lehnte sich mit der freien Hand an die Wand und blickte hinaus durch das kleine Fenster. „Ich denke ich habe mich klar ausgedrückt, Antonio. Entweder wie besprochen oder gar nicht.“

Für einen Moment war Stille am anderen Ende.

„Jonathan… „, Antonio lachte eines dieser typisch italienischen Lachen, wie es oft in den Mafiosifilmen zu hören war, kurz bevor der ‚beste Freund‘ erschossen wurde, nachdem er Mist gebaut hatte. „Sie erinnern sich sicher an Claire Barnadessa. Eine hübsche Frau war Sie. Ich habe Herrn Zanbar ihre Adresse gegeben mit einem Tipp.“

Jonathan schloß für einen Moment die Augen: „Wie lautet Ihre Bedingung?“

„Ich will Viktor.“

Published inRollenspiel-Storys

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