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Charakterbeschreibung: Markus „Sarkra“ Richthoven

Name: Markus „Sarkra“ Richthoven
Geboren: 27.01.1974
Nationalität: Deutsch
Größe: 1,84 m
Gewicht: 72 kg
Augen: grün
Haarfarbe: Rot

Vergangenheit
Markus wurde am 27.01.1974 in Jesteburg geboren, einem kleinen Dorf ca. 40 km südlich von Hamburg. Sein Vater war von altem Landadel und tat von seiner Geburt an alles um Markus zu seinem Nachfolger für das Familienunternehmen zu erziehen. Dazu gehörte eine sehr autoritäre Haltung die er dem Jungen gegenüber zeigte.
Doch Markus wuchs in einer anderen Generation und Geisteshaltung auf als sein Vater. Die autoritäre Erziehung die damals bei diesem gefruchtet hatte stieß den Jungen schon früh ab. In seiner Mutter fand er allerdings keinen Halt, da diese relativ unmündig ihrem Mann gegenüber war. So ließ Markus seine nicht gerade glückliche Kindheit über sich ergehen. Seine Noten in der Schule waren mittelmäßig bis gut, doch sein Vater fand immer etwas an ihm auszusetzen. In seinem Schützenverein war Markus der Beste was den Umgang mit kleinkalibrigen Pistolen und Gewehren anging und die Schützenfeste auf denen er regelmäßig Preise holte, waren eine der seltenen Gelegenheiten wo sein Vater mal zeigte, dass er auf ihn stolz war.
Die Lücke zwischen den beiden war allerdings schon zu groß als dass sich ihr Verhältnis noch verbessern konnte. Als Markus in die Pubertät kam fing er an aktiv gegen seinen Vater und dessen Verhalten zu rebellieren. Obwohl er auf dem Land wohnte, kam er, vor allem durch das Geld das ihm zur Verfügung stand, durch Kontakte auf dem Schulhof an Drogen und Alkohol. Diese Mittel halfen ihm aus der harten Realität seines Lebens zu entfliehen. Seine Noten wurden rapide schlechter und die Stimmung zu hause nahm im gleichen Maß ab.
Mit 16 hielt Markus es nicht mehr aus. Er packte das nötigste zusammen und riss von zu hause aus. In Hamburg angekommen fing er an in einer ziemlich herunter gekommenen WG zu wohnen; die Miete finanzierte er durch Gelegenheitsjobs im Hafen. Seine Mitbewohner waren genau wie er jung und orientierungslos was ihre Zukunft angehen sollte. Wenn sie keine Nachtschichten arbeiten mussten saßen sie meist abends zusammen, tranken und kifften. Markus´ Mitbewohner Niklas spielte damals Bass in einer Death Metal Band und verschaffte den anderen Tickets für kleine Konzerte.
Für Markus stand Metal für Rebellion und deshalb hatte er schon früh angefangen Metallica und Slayer zu hören. Mit der Zeit hatte er immer mehr Bands entdeckt, hörte Anthrax, Sodom und die ganzen Klassiker. Doch sein richtiges Interesse wurde erst mit dem Ausriss nach Hamburg geweckt, wo die Musikszene am kochen war.
An einem Abend fehlte vom Fronter der Band jede Spur, doch ausfallen konnte der Gig nicht, die Fans waren schon viel zu aufgebracht dass die Band sich immer weiter verspätete. Da er aufgrund einiger Proben von Markus´ Stimme wusste, holte ihn Niklas aus der Menge und stellte ihn mit den anderen auf die Bühne. Zugegebenermaßen war es nicht gerade das beste Konzert das die Band danach gab, aber Markus wurde dabei klar, dass er gefunden hatte wonach er suchte. Von da an wollte er die Bühne und die tobende Menge nicht mehr missen müssen.
Der Fronter flog noch an dem Abend fast einstimmig aus der Band und der Drummer der dagegen gewesen war konnte auch ganz schnell seine Sachen packen. Aus dem Bekanntenkreis kam ein neuer dazu und so formierte sich „Traitor“, die Band in der Markus bis heute Shouter ist.
Nach zwei Jahren auf den kleinsten Bühnen die es gab und langem Sparen schaffte es die Band sich für drei Tage ein Studio zu mieten, wo sie in einem Marathon ihr Debütalbum aufnahmen. „Traitor“ spielten modernen Death Metal mit melodiösen Einflüssen und das war genau das was die Fans suchten nachdem sie die ganze Zeit Thrash Metal gehört hatten.
Selbstgepresst verkaufte sich das Debüt ca. 1000 Mal, aber viel wichtiger war, dass es die Band auf eine neue Stufe hob. Von da an fingen sie an in besseren Locations zu spielen und die Band wurde Jahr für Jahr berühmter.
Markus hatte mit 18 das letzte mal Kontakt zu seiner Familie, sich nach dem damals aufgebrandeten Streit aber komplett von ihnen losgesagt.

Gegenwart
„Traitor“ bekamen vor drei Jahren einen Plattenvertrag von Nuclear Blast angeboten und spielen nun national Shows, sowie auf einigen europäischen Festivals. Niklas ist genau wie Markus immer noch fester Bestandteil der Band und die beiden beziehen immer noch eine WG zusammen.
Die Erwartung, dass ihre „Bekanntheit“ und ihr Erfolg viel Geld einspielen würde ist nicht ganz richtig, da die Szene nicht sehr groß ist. Es reicht um davon zu leben, aber sie schwimmen nicht im Luxus.
Markus´ Zukunftspläne bestehen momentan daraus, „Traitor“ noch bekannter zu machen und insgeheim träumt er davon mit der Band um die Welt zu touren.

Charakter
Markus ist nicht gerade jemand den man im Umgang als einfach beschreiben würde. Er ist ungehalten, temperamentvoll und vor allem ungeduldig. Aus Autoritäten macht er sich nicht viel und von Eliten die ihn an seinen Vater erinnern hält er gar nix. Wann immer er eine Gelegenheit findet sich zu beweisen tut er das, denn er ist immer auf der Suche nach einem neuen Kick. Durch diesen Wesenszug ist er schon des öfteren an die Polizei geraten und sein Vorstrafenregister wegen Vandalismus, Diebstahl und Körperverletzung ist nicht gerade kurz. Mit seiner kriminellen Karriere hat er allerdings abgeschlossen als ihnen der Plattenvertrag angeboten wurde. In der gleichen Zeit hat er einen harten Drogenentzug durchgemacht und ist nun bis auf Alkohol und Nikotin clean.
Wegen der ganzen Konzerte die er spielt ist er ziemlich fit. Da er sich mehr oder weniger oft Straßenkämpfe mit anderen Bands „nur zum Spaß“,  oder Leuten liefert die er provoziert hat, ist er abgehärtet was körperlichen Schmerz angeht und kämpft relativ gewandt, wie auch schmutzig.

Aussehen
Markus ist 1,84 und von hagerer Gestalt. Er hat kurze rote Haare, grüne Augen und ist stark tätowiert. Auf seiner Brust prangt ein weißer Hai, der aussieht, als würde er sich den Weg aus dem Körper frei beißen und von seinem Hals aus schlängelt sich eine Schlange seinen rechten Arm hinunter. Er hat noch diverse andere Tätowierungen und jede hat für ihn eine Bedeutung.

Besitz
Markus wohnt mit Niklas in einer 2er WG in einer 3 Zimmerwohnung im Karolinenviertel. Er hat kein Auto, besitzt aber ein getuntes Motorrad, dessen Grenzen er gerne auf der Autobahn Richtung Flensburg ausreizt.

Published inRollenspiel-Storys

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