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Das Tagebuch – 17. Rahja 1028

17. Rahja 1028
Es ist ein Wunder, dass Xidt überhaupt noch Geld besitzt, so wie er damit umgeht. Aber er ist mir wahrscheinlich nichtmal dankbar, dass ich ihn vor weiteren Dummheiten bewahrt habe – zumindest für den Moment. Peinlich genug war das Ganze, aber da er wohl kein Freund des zuhörens ist und sich am liebsten selbst reden hört – war das die einzige Möglichkeit. Nocheine Chance wird es allerdings nicht geben. Hesinde segne ihn mit deiner Weisheit, vielleicht hilft es ja noch. Wenigstens der Schlafsack war gemütlich.

Diese neue Gestalt in unseren Reihen, ich habe seinen Namen schonwieder vergessen – irgendein Sohn von irgendwem von irgendwem… Südländer sind seltsam. Aber gut, jeder Kultur das ihre, sofern sie nicht mit meinen Moralvorstellungen kollidiert. Schweine fangen kann er, vielleicht ist das ja etwas wert. Wir werden sehen was die Zeit bringt.

Zuerst müssen wir die beiden Borstentiere zum Praiostempel bringen. Ich fürchte das wird eine schmutzige Angelegenheit. Sanya sieht niedergeschlagen aus. Ihre Kleider kann man nicht oft genug waschen. Auch Layla macht mir Sorgen, sie ist irgendwie… nicht für Abenteuer gemacht. Ich vermute, als Gauklerin hat man auf den Straßen mehr als genug Abenteuer, da wird sie außerhalb wohl nieglücklich werden. Außer sie wirft die Räuber mit Bällen tot. Unwahrscheinlich. Ich habe ihr geraten sich an das zu halten was ihr wichtig ist und das wird wohl ihre Familie sein. Ich wünsche ihr alles Gute.

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