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Lagerfeuergeschichten Posts

Council of Destiny

Tigon erhob sich aus seiner Hocke neben dem steinernen Stuhl Gottes und blickte in die Runde. Ein Kreis aus schwarzem Marmor stellte den Tisch dar. In der Mitte war ein großes Loch, aber jeder hatte bestimmt zwei Meter Platz bis zum „Ende“ des Tisches. Es standen 8 Stühle an dem kreisrunden Tisch, welcher in der Luft zu schweben schien. Tigon wusste, dass nur die Kraft des Caerns (oder Knotens, wie die Magi sagten) die runde Marmorplatte mit dem Loch in der Luft hielt.

Letzter Akt

Basil blickte auf seine Fußspitzen. Der Boden unter ihm existierte nicht. Er stand zwar auf irgendetwas, aber er blickte in gähnende Leere. Seine eigene Erscheinung war verschwommen, aber das tat er als typisches Zeichen eines Traumes ab.

Langsam hob er seinen Blick und schaute sich um. Vor ihm war ein abgestorbener Baum. Hier hatte er sie zuletzt gesehen. Er hatte es genossen. Die Zeit mit ihr war angenehm gewesen. Jetzt war er wieder einsam. Sie war aus dem Traum erwacht.

Dies war in der letzten zeit öfter vorgekommen. Aber dieses Mal würde sie nicht zurückkehren.

Erneuter Alptraum Tirens

Nebel. Kälte. Stille.

Tiren steht in einer Wüste aus Schweigen. Der Himmel ist grau dank der vielen Wolken und der Boden ist feucht durch den Nieselregen. Der Nebel ist erdrückend und gibt einem das Gefühl, man würde zuwenig Luft bekommen.

Als du an dir herunterschaust, steckt immer noch Basils Schwert in dir. Aber es verursacht keine Schmerzen… es entzieht nur alle Wärme aus dem Körper. Das ist ein ziemlich unangenehmes Gefühl und Panik macht sich breit.

Alptraum Solaris

Nebel. Kälte. Stille.

Du stehst in einer Wüste aus Schweigen. Der Himmel ist grau dank der vielen Wolken und der Boden ist feucht durch den Nieselregen. Der Nebel ist erdrückend und gibt einem das Gefühl, man würde zuwenig Luft bekommen.

Als du dich umblickst, siehst du jemanden am Boden hocken. Eine große Klinge ist durch seinen Körper gestoßen worden. Solaris wagt sich näher heran und erkennt, dass es Basils Schwert ist…

„Der Tod kommt nie auf sanften Pfoten.“, sagst du zu der Person, als du hinter ihm bist. Er dreht seinen Kopf zu dir um und betrachtet dich. Nun hast auch du Gelegenheit, ihn anzusehen.

Madalion

Da lag sie also. Die Bettdecke war noch blutverschmiert, aber ihr schlafendes Gesicht wirkte dagegen. Es wirkte so rein und harmlos. Ganz die Gestalt ihres wahren Ichs.

Langsam schlich der Euthanatos näher an das Bett heran. Sie war der Schlüssel zu Basil. Ihr Tod wäre sein Tod. Der junge Mann lächelte boshaft. Endlich würde alles ein Ende nehmen. All seine Demut würde mit einem Stoß verschwinden. Er nickte zu sich selbst. Außerdem würde er seine Mutter befreien von ihren Qualen.