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Schlagwort: AWoD

Auftakt zum Präludium Jennifer Rascal

Stimmung
Die riesigen Kiefer zermalmten den Müllcontainer, hinter dem er sich versteckt hatte, als wäre er aus Papier. Dyami fluchte und kicherte zugleich, während er zurücksprang, um einem weiteren Biss zu entgehen, der ihm sicherlich den Arm abgetrennt hätte. Der große Wolf setzte auch sofort wieder nach.
Wieso war das Vieh überhaupt hinter ihm her?

„Na fang mich doch!“

rief er und sprintete die dunkle Straße hinunter. Er brauchte schnell ein Versteck, bevor die Sonne aufging. Nur wo? Das Hecheln hinter ihm wurde immer lauter. War der eben eigentlich vier Meter groß gewesen?
Was war mit seinem Schatz und wie verdammt war er eigentlich hier her gekommen?

[EDB]Auftakt zum Präludium Ralph Ries

Stimmung

Angela betrachtete das Schlachtfeld was einmal der Club Bloodred Flower gewesen war. Wobei eigentlich war er es immer noch. Nur die Leichen mussten sie wegräumen. Das Blut, welches den Boden bedeckte konnte man als neuen Bodenbelag nehmen. Passend zum Namen aber die Empore würde wieder gereinigt werden müssen.
Carmen trat neben sie und leckte sich über die Blutverschmierten Lippen.

„Haben wir einen erwischt?“

schnurrte sie und lies dabei die Augen über das Blutbad wandern.

„Nein alle sind entwischt. Auch unser neuer Rekrut ist verschwunden.“

[EDB] Geschichten (???)

Die Blitze zuckten nun schon seit vier Tagen ununterbrochen über Berlin. Das Unwetter hatte sich nicht einmal Zeit genommen Atem zu schöpfen und Tag und Nacht waren gleich dunkel, denn die Wolken waren so schwarz das sie jedes Licht zu schlucken schienen. Marlon stand allein auf einer kleinen Insel der Ruhe inmitten des Sturms der um ihn herum tobte. Der Regen fiel wie eine Wasserwand und der Wind peitschte ihn noch zusätzlich auf, aber er blieb von allem unberührt. Die kleine Kugel aus Windstille und Trockenheit war sein Einziger Schutz vor dem Zorn der Natur, welcher sich gegen das richtete was in der Stadt wütete.
Er konnte das Brüllen trotz allem hören und ihm lief eine Gänsehaut über den Rücken. Hoffentlich waren die anderen bald soweit.
Über den Dächern war der Körper eines Wesens zu sehen, dessen Leib zwar grünlich glimmte aber doch durchsichtig war. Es hatte die Form eines abstrus großen Hundes und sein Gebrüll war Donner und Blitz zugleich. Die Pranke des Ungetüms schmetterte in den Kirchturm und zerfetzte ihn. Die Trümmer landeten irgendwo auf der Straße. Es wurde Zeit.

[EDB]Friendship and enemies

Stimmung
Das Handy klingelte in der Schwarzen Limousine, die gerade den Sunsetboulevard herunterfuhr. Im hinteren Teil des Wagens war das Handy des Fahrers zum Glück zu hören. Anton schaltete aber auch sofort auf Freisprechanlage, als er die Nummer erkannte.

„Was kann ich für dich tun?“

fragte der muskulöse Bodyguard.

„Du könntest meine Großnichte in Berlin suchen.“

erklang die Stimme von Francis Ford Coppola aus dem Lautsprecher des Wagens.

Antons Augenbrauen hoben sich leicht.

„Du meinst Diana? Die ich damals aus dem Klos…äh…die ich damals aus der Gemeinnützigen Einrichtung in China geholt habe?“

[EDB]Auftakt zum Präludium Diana Coppola – Teil 1

Stimmung

Der weiße Handschuh durchfuhr die Asche hinter dem verbogenen Gitter in der leeren Arena. Eine Nase roch daran und zerrieb sie dann zwischen den Fingern. Der Kopf nickte und stand wieder auf. Ein Kainit weniger, um den man sich kümmern musste. Anschließend ging sie hinaus auf das Spielfeld des Olympia Stadions, wo ihr Partner neben der jungen Frau kniete, die eine klaffende Wunde im Hals hatte.

„Sie ist Blutleer.“

„Dachte ich mir fast.“

„Glaubst du irgendjemand war nur schneller als wir?“

„Nicht zwingend. Im Gang sind Kampfspuren und noch mehr Blut. Außerdem Spuren von mehreren Personen“