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Schlagwort: Gruppe 2

[Gruppe 2] Jagd

Schnelle Schritte bewegten Raziel im Lauf vorwärts, das Motorenknattern hinter ihr kam rasch heran. Sie bog in eine Seitenstraße ab und sprang über einen Gartenzaun, huschte durch den Garten und schlängelte sich an einer Hecke vorbei. Sie keuchte und ihr Herz pumpte ihr Blut schnell durch den Körper. Nach einem weiteren Sprung war sie hinter einem Geräteschuppen, an dessen Rückwand sie sich anlehnte, nach Atem ringend beugte sie sich erschöpft vor. Diese Jagd ging schon viel zu lange.

[Gruppe 2] Kapitel 6 – Zeichen Gehennas

Stimmungsmusik

Reifen quietschten, als der Polizeiwagen unter Beschuss um die Kurve fuhr – splitterndes Glas und berstendes Metall ertönten, als der Wagen frontal mit einem anderen zusammenkrachte. Die Motorräder rauschten an dem verursachten Chaos vorbei und nahmen weitere Passanten und fahrende Wagen aufs Korn. Maschinenpistolen ratterten durch die Nacht, freudiges Gejaule und diabolisches Lachen schüchterten die Bevölkerung ein. Der Sabbat schoss auf alles was sich bewegte, zerstörte im vorbeifahren Telefonzellen, Mülltonnen, Schaufensterscheiben. Gnade dem, der nicht rechtzeitig vom Bürgersteig herunter kam. Die Baseballschläger aus Holz oder Metall trafen mit tötender Stärke, die Krallen wurden am Asphalt, an Laternenpfählen oder Sterblichen geschärft. Nosferatu fuhren nackt dicht an dicht mit Brujah, Gangrel und Malkavianern oder kletterten an Häuserwänden entlang.

Owen vs. Silenzes

Owen schrie einen ungehörten Schrei, denn die absolute Stille hatte ihn gefangen. Dann ein Kribbeln in seiner Schulter, Rausch. Er schloß die Augen. Sein ohnehin zur Neige gegangenes Blut wurde aus seinem untoten Körper gesogen und er spürte wieder das Tier – welches nun allgegenwärtiger Begleiter zu sein schien. Seine Hände ballten sich zu Fäusten, während dieser andere Vampir seine Vitae raubte.

Zwei Schläge in dessen Gesicht. Hunger. Zorn. Ein Biss. Blut.

Nachspiel zum Preludium – Taymos

Musik

Langsam klärte sich ihre Sicht wieder. Es war dunkel im Raum, aber das sie in einem Krankenhaus war, erkannte sie sofort. Jemand saß an ihrem Bett und betrachtete sie.

„Al…bist du das? Was ist passiert?“, fragte sie leise.

„Shhh…“, er strich ihr behutsam über die Hand. Sie entspannte sich wieder.

„Was… bin ich verletzt? Ich schmecke Blut…“, es war noch immer alles irgendwie verschwommen, hatte er sich gerade über sie gebeugt? Sie war sich nicht sicher. Sie blickte an sich herab. Sie war vollständig bandagiert.

„Was um Gottes Willen ist passiert? Aleister…“

Nachspiel zum Preludium – Viktor

((Musik Theme))

Der Fußboden knarrte unter seinen Schritten. Draußen war es hell und man konnte die Autos auf der Straße hören. Das übliche Stadtleben dort draußen. Doch hier drinnen war es bedrückend still. Schweiß rann seine Stirn hinab, während er seinen Weg weiter durch den Flur suchte. Seine Schritte waren nicht zögerlich, die Pistole in seiner Hand gab ihm eine Gewisse Sicherheit. Hinter ihm erklang eine ihm bekannte Stimme: „Sind sie zu Hause Claire Barnadessa?“, ein kurzer Blick nach hinten – Seine Partnerin schloss gerade die Wohnungstür hinter sich und folgte ihm dann mit schußbereiter Pistole.