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Monat: Juni 2010

Gained: Death

Markus starb ziemlich langsam.

Letztendlich gewann der Blutverlust das Rennen darum was ihn töten würde nur knapp vor dem schieren Schmerz. Trotz seines Wesens konnte Markus darin nicht den Hauch einer Befriedigung finden, die Zähne in seinem Hals taten einfach nur weh, brannten als würden sie flüssiges Feuer in seine Adern pumpen und das einzige was ihm blieb war aus vollster Lunge zu Schreien.
Doch die Vitae sorgte dafür, dass sein Blut einfach nicht weniger wurde, nicht am Anfang. Nach schrecklichen Minuten erst merkte er, wie seine Lungen anfingen zu kollabieren, und wie sich ein schwarzer Schleier von außen auf seine Augen legte.

Auftakt zum Präludium Lazaros Ravnos


Stimmung
Selina fluchte leise, als sie die Tür zu ihrer Zuflucht schloss und diese sich von außen aufzulösen begann. Ihre weißen Finger strichen durch das lange schwarze Haar und in ihren dunklen Augen blitzte Zorn auf, als sie die Gestalt erkannte, die im dunkeln gewartet hatte.

„Was machst du hier?“

fauchte die kleine Frau und machte bedrohlich einen Schritt auf die anderen Frau zu.

„Ich bin nur hier, um nach meinem Bruder zu sehen.“

Auftakt zum Präludium Jennifer Rascal

Stimmung
Die riesigen Kiefer zermalmten den Müllcontainer, hinter dem er sich versteckt hatte, als wäre er aus Papier. Dyami fluchte und kicherte zugleich, während er zurücksprang, um einem weiteren Biss zu entgehen, der ihm sicherlich den Arm abgetrennt hätte. Der große Wolf setzte auch sofort wieder nach.
Wieso war das Vieh überhaupt hinter ihm her?

„Na fang mich doch!“

rief er und sprintete die dunkle Straße hinunter. Er brauchte schnell ein Versteck, bevor die Sonne aufging. Nur wo? Das Hecheln hinter ihm wurde immer lauter. War der eben eigentlich vier Meter groß gewesen?
Was war mit seinem Schatz und wie verdammt war er eigentlich hier her gekommen?

[EDB]Auftakt zum Präludium Ralph Ries

Stimmung

Angela betrachtete das Schlachtfeld was einmal der Club Bloodred Flower gewesen war. Wobei eigentlich war er es immer noch. Nur die Leichen mussten sie wegräumen. Das Blut, welches den Boden bedeckte konnte man als neuen Bodenbelag nehmen. Passend zum Namen aber die Empore würde wieder gereinigt werden müssen.
Carmen trat neben sie und leckte sich über die Blutverschmierten Lippen.

„Haben wir einen erwischt?“

schnurrte sie und lies dabei die Augen über das Blutbad wandern.

„Nein alle sind entwischt. Auch unser neuer Rekrut ist verschwunden.“

[EDB] Geschichten (???)

Die Blitze zuckten nun schon seit vier Tagen ununterbrochen über Berlin. Das Unwetter hatte sich nicht einmal Zeit genommen Atem zu schöpfen und Tag und Nacht waren gleich dunkel, denn die Wolken waren so schwarz das sie jedes Licht zu schlucken schienen. Marlon stand allein auf einer kleinen Insel der Ruhe inmitten des Sturms der um ihn herum tobte. Der Regen fiel wie eine Wasserwand und der Wind peitschte ihn noch zusätzlich auf, aber er blieb von allem unberührt. Die kleine Kugel aus Windstille und Trockenheit war sein Einziger Schutz vor dem Zorn der Natur, welcher sich gegen das richtete was in der Stadt wütete.
Er konnte das Brüllen trotz allem hören und ihm lief eine Gänsehaut über den Rücken. Hoffentlich waren die anderen bald soweit.
Über den Dächern war der Körper eines Wesens zu sehen, dessen Leib zwar grünlich glimmte aber doch durchsichtig war. Es hatte die Form eines abstrus großen Hundes und sein Gebrüll war Donner und Blitz zugleich. Die Pranke des Ungetüms schmetterte in den Kirchturm und zerfetzte ihn. Die Trümmer landeten irgendwo auf der Straße. Es wurde Zeit.