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Kategorie: Rollenspiel-Storys

Murphys (new) Law – Prolog

Das sanfte Rauschen von Wasser durchbrach die Dunkelheit, in der Murphy sich befand. Er konnte das Wasser spüren, wie es sich zärtlich um seine Fußgelenke herumbewegte. Etwas Licht brach sich durch diese absolute Dunkelheit und spiegelte sich in dem schwarz wirkendem Wasser. Ein Hauch von Mondlicht, obwohl am Himmel kein Mond war, keine Sterne. Einfach Dunkelheit.

Um ihn herum war ein endloses Meer, kein Strand und kein Boden. Murphy blickte nach unten und erkannte, dass er nicht sehen konnte, auf was er stand. Es war, als stünde er einfach im flachen Wasser, aber darunter war noch viel mehr Wasser. Er hockte sich hin, griff in das Wasser und stellte fest, dass er mit seiner Hand tiefer hineingreifen konnte, als auf der Höhe in der seine Füße standen.

[L5R] Kaminari no Hebi – Prolog: Der Verschwundene Fuchs

Das Handelsschiff Agano lief kurz vor Sonnenuntergang in den Hafen Kyuden Goteis ein. Ein schwerer Sturm lag hinter der Besatzung. In diesem Tropensturm ging auch eine Samurai Ko über Board aber es war nur eine Ronin auf dem Weg in die Yoritomo Provinzen. Niemand würde diese Person vermissen und eine Rettung war in dem Sturm tatsächlich unmöglich. Während die Mannschaft die Ladung löschte verabschiedete der Kapitän die reisende Akira Tsuruchi.

199 – [13.08.2014] Der Tag an dem Sarah hinwarf und das Monster entkam

„Scheiße.“, flüsterte Matt und starrte inmitten der Menschenmenge auf eine Frau, die gerade dabei war, tentakelartige Auswüchse aus ihrem Kopf zu bilden. Sarah war bei ihm eingehakt und folgte seinem Blick. „Was ist?“, fragte sie ebenso leise. Dadurch, dass sie kleiner als er war, konnte sie nicht über so viele Köpfe hinweg sehen und erkannte daher nicht, was er meinte.

Matt zog Sarah eilig durch die Leute, während er erklärte: „Ich hab wieder was entdeckt. Komm.“ Er nahm die Verfolgung auf, denn das Monster bewegte sich schnell von dem öffentlichen Platz weg – in Richtung der Parkplätze. Matt kannte die Gegend in Atlanta mittlerweile ganz gut und wusste, dass es da eine Seitengasse gab, die ziemlich verwinkelt und unbeobachtet war. Das wäre die Chance!

[E.D.E.N] Louder than words

[Datum unbekannt] Abends – Seattle

Die Luft in der bar war zum schneiden dick. Kein Wunder, es war voll. Und die Leute rauchten wie die Schlote. Yessica füllte hinter dem Tresen ein Bier nach dem anderen. Eigentlich mochte sie ihren Job…aber heute gingen ihr alle auf den Geist. Zusätzlich hatte sie hämmernde Kopfschmerzen. Schon den ganzen Tag, dabei war es heute nicht mal so heiß, sondern eigentlich jetzt nach Sonnenuntergang frischer. Sie war ein Blick u Joe, der schwarze Barmann und Besitzer der Blue Moon Tavern, stellte meist hochprozentiges auf den Tresen und unterhielt sich mit den Gästen. Gerade musste er wohl wegen eines Witzes lachen. Das tiefe Dröhnen seines Lachens stach ihr nur noch mehr ins Gehirn und kurz wurde ihr schwarz vor Augen

[E.D.E.N] Iridescent

[Datum unbekannt] Morgens – Seattle

Der Himmel hatte sich Orangerot verfärbt, während die Sonne über Seattle aufging. Im 26 igsten Stock des Andra Hotels roch es nach Moschus und Sex. Aber das genoss der Mann sogar, welcher nur in dem, vom Hotel bereitgestellten. Bademantel am Fenster der Luxus Suite stand. Irgendetwas war anders an diesem Tag. Das Gefühl lies ihn nicht los. Das war zwar nicht der Grund, weswegen er wach geworden war, aber es hing damit zusammen. Kurz schloss er die Augen und dachte an den Traum zurück der ihn geweckt hatte. Er hatte oft Träume, nicht selten enthielten sie irgendwelche Hinweise, die ihm halfen aber dieser Traum…es waren wirre Bilder, die nichts miteinander zu tun hatten. Oder vielleicht doch, aber dann verstand er die Zusammenhänge nicht. Es lies ihm keine Ruhe.