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NaNoWriMo – Bergfest oder ein halber NaNo

Eine Eilmeldung: Es wurde soeben die 25.000 Wörter Mauer durchbrochen. Der halbe NaNo ist geschafft und es ist erst der 12. November. Ich konnte das Pensum für drei Tage erfolgreich Vorschreiben und werde mich nun gemütlich vor die Glotze hängen.

 

Zur Feier des Tages noch ein Schnipsel aus meinem Projekt:

Er blieb ruckartig stehen, Tamara lief in seinen Rücken und er konnte die Speerspitze spüren, wie sie einen Schnitt in seine rechte Seite trieb. Aber er ignorierte den Schmerz. Was er vor sich war, raubte ihm den Atem: Das Mädchen war in ein buntes Kleidchen gekleidet, das von oben bis unten mit Blut verschmiert war. In ihrer rechten Hand hielt sie einen blutroten Plüschhasen, die andere Hand fehlte. Das zottelige, braune Haar war zu einem Zopf geflochten und Rafael betrachtete die blutende Nase. Es war ein schauderhafter Anblick. Ihre Augen sahen ihm leblos entgegen. Sie rührte sich nicht, nur ihre Zunge zuckte nervös zwischen ihren entblößten Zähnen hin und her. Immer wieder züngelte sie durch das Loch in der Wange hervor und ihr lippenloser Mund formte ein groteskes Lächeln.

„Hallo Lena…“, mit einem lauten Schlucken nahm Rafael den Baseball Schläger in beide Hände und näherte sich dem Mädchen.

 

 

Nachtrag: Soeben erreicht uns ein Bild vom neusten Mitglied der Flausch Familie, eingesendet von Kamen aus dem NoMatch Team des Tintenzirkels. Beachten sie den freudigen Gesichtsausdruck aufgrund der positiven Berichterstattung über das Bergfest:

Published inWriter Challenges

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