Zum Inhalt

Jills Gedankentagebuch

13.10.1998Brodys Guitar
Ich glaub’s nicht! Brody hat mir seine alte Gitarre geschickt. Voll cool! Er hat sich für den Gig mit der Band eine Neue besorgt, aber ich find die alte gar nicht schlecht. Was weniger cool ist, dass Mom das Paket versteckt hat. Sie will nicht, dass ich Sachen von ihm bekomme glaub ich. Blöde Kuh!

14.10.1998
Verdammte Scheiße! Mom soll mich spielen lassen. Ich hab nicht ewig Lust Klavier zu spielen, die E-Gittare macht viel mehr Spaß. Zum Glück ist den den ganzen Tag nicht da und arbeitet und unsere Nachbarn sind sowieso taub. Solange ich mit Kopfhörern spiele sollen die sich mal nicht beschweren!

21.10.1998Gitarrensound für die Nachbarschaft
Jippie! Der Verstärker ist da!

25.10.1998
Die Gitarre ist jetzt im Bettkasten, die klaust du mir nicht nochmal wenn ich schlafe. Wenn du das hier liest, Finger weg davon!

27.10.1998
Beschwerde von den Nachbarn, Mom ist ausgetickt. Der Verstärker ist weg. Ich hasse sie!

30.10.1998
Angst.

03.02.1999
Ich hoffe es wird bald wieder wärmer. Hier draußen ist es ungemütlich. Schon länger kein Schild mehr gesehen, wo bin ich eigentlich? Eigentlich völlig egal, seitdem ich gegangen bin letztes Jahr. Hauptsache sie findet mich nicht wieder. Mom ist echt unheimlich, wenn sie sauer ist… ich träume schlecht – sehe immer wieder diese bizarre Gestalt vor mir zu der sie geworden ist. Irgendwie Wolfsähnlich, dabei bin ich mir sicher nichts genommen zu haben vor dem Streit. Ich weiß nicht was ich davon halten soll.

05.02.1999
Heute hab ich unterwegs jemanden kennengelernt. Ihr Name ist Nanami. Ihr englisch ist nicht besonders gut, aber wir können uns etwas auf deutsch unterhalten. Nanami ist Japanerin und scheint hier auch eher gestrandet zu sein. Ich weiß noch nicht genau warum, aber sie scheint vor irgendetwas oder -jemandem Angst zu haben. Ich pass auf sie auf.

14.02.1999Gitarrenspiel mit Nanami
Was nen geiler Tag! Nanami und ich haben zusammen Musik gemacht, ich glaube der Gaststättenbesitzer wollte uns gar nicht mehr gehen lassen, hehe. Soviele Leute wie auf einmal da waren. War auch schön, mal wieder mit Strom zu spielen, die Akustikgitarre, die Nanami mir geschenkt hat ist zwar ganz toll, aber es ist einfach nicht das gleiche. Ich kann zwar kein Japanisch, aber es klang lustig. Scheint ne wahre Frohnatur zu sein die Nanami.

17.02.1999
Fuck!

30.04.1999
Es lief alles schief! Verdammte Scheiße! Wie konnten sie nur! Nanami! Wichser!

vielleicht der 01.05.1999
Ich versteh gar nichts mehr. Nanami ist tot, die vier Kerle die ihr was antun  wollten auch. Ich weiß nicht wo ich bin, ich weiß nur das eine verdammt große Menge Blut auf mir ist. Wenn mich so irgendjemand sieht… Ich hab sie nicht umgebracht! Womit denn? Die Gitarren sind noch ganz, im Korpus der Akustikgitarre ist Blut, das ich nicht herausbekomme. Ich muss mich neu einkleiden. Ach scheiße, ich will zurück nach Hause.

Published inRollenspiel-Storys

Schreibe den ersten Kommentar

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.