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[Akescha] Auftakt zum Preludium

„Jetzt bist du völlig übergeschnappt! Eine Frau? Veritas wird dich für diesen Frevel vernichten!“

„Wir haben es nie versucht – und warum? Weil es Tradition ist? Was spricht dagegen?“

Die Hände legten sich auf den Holztisch und der Gegenüber von Sagezza lehnte sich zu ihm vor: „Alles, wirklich alles wurde von Frauen vereitelt. Das ist keine Meinung das sind Fakten. Kriege fallen und kommen wegen ihnen. Sagezza, es ist nicht nur Macht die ein Mann bestrebt, es sind auch die Frauen. Dieses Vorhaben wird dir großes Unglück bringen. Hör auf meine Warnung.“

„Es ist etwas, dass wir noch nicht versucht haben. Ich werde der erste sein, der darüber Forschungsergebnisse bringt. Vergiss nicht, wie kreativ sie sind. Ich bin mir sicher, das wird mit unserem Erbe etwas völlig Neues.“

„Kreativität bedeutet Vernichtung.“, kam die kühle Antwort und er richtete sich wieder auf. „Und zwar deine.“

„Hör zu Thor, Kreativität ist genau das, was der Feind nicht erwartet. Große Schlachten werden nicht auf dem Schlachtfeld geschlagen, sondern bereits im Vorfelde und wie du gerade selbst gesagt hast: Frauen sind die größeren Meister der Intrigen.“

Thor schüttelte mit dem Kopf: „Du bist nicht dazu fähig, sie abzurichten.“

„Ich überhöre diese Beledigung unseres Erbes wegen. Du bist weit gereist, was gibt es neues von den Brujah?“

Thor blickte Sagezza eindringlich an: „Wir schlagen große Schlachten auf Schlachtfeldern.“

Sagezza stockte für einen Moment und betrachtete Akescha eingehend. Nichts hatte ihn je daran zweifeln lassen, dass er auf dem richtigen Weg war. Ihre Widerspenstigkeit würde sie schon noch ablegen. Er winkte sie heran, während die Kutsche weiter schaukelte in der sie saßen.

„Trink!“

Published inRollenspiel-Storys

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